Der Gummibaum ist eine Feige aus dem östlichen Himalaya bis ins westliche Malesien und wird wegen seiner dicken, glänzenden Blätter im Zimmer gehalten. Gib ihm helles, indirektes Licht, lass das Substrat zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, halte ihn über etwa 13 °C und fern von kalter Zugluft. Trag beim Schneiden Handschuhe wegen des weißen Milchsafts. Die ASPCA führt den „Indian rubber plant“ als giftig für Katzen und Hunde. NC State Extension
Licht
Im Zimmer mag er helles, indirektes Licht mit Schutz vor starker Nachmittagssonne. Panaschierte und dunkelblättrige Sorten brauchen ebenfalls gutes Licht, panaschierte mehr als grüne. Bei wenig Licht vergeilen die Triebe und die unteren Blätter fallen ab. NC State Extension · RHS
Der Lichtratgeber erklärt, wie du ein Fenster einschätzt.
Vor dem Gießen prüfen
Im Frühjahr und Sommer regelmäßig gießen und das Substrat dazwischen leicht antrocknen lassen. Vom Herbst bis zum späten Winter, wenn er langsamer wächst, nur knapp feucht halten. Zu viel Wasser ist die häufigste Ursache für Blattfall bei Feigen, also prüf vor jedem Gießen unter der Oberfläche. NC State Extension · RHS
Siehe den Gießratgeber.
Substrat und Topf
NC State schlägt eine erdhaltige Mischung mit gutem Abzug vor. Gummibäume können hoch werden; ein schwerer Topf hält sie stabil. Junge Pflanzen im Frühjahr umtopfen, wenn die Wurzeln eng stehen. NC State Extension
Luftfeuchtigkeit und Temperatur
Er braucht mehr als 13 °C und verträgt Kälte und Zugluft schlecht. Mittlere Luftfeuchtigkeit reicht; wisch Staub von den Blättern, damit sie mehr Licht bekommen. NC State Extension
Düngen
Von Frühjahr bis Spätsommer mit stickstoffbetontem Dünger nach Packungsangabe düngen, im Winter pausieren. RHS
Häufige Probleme
- Blattverlust: zu viel Wasser, plötzliche Temperaturstürze und kalte Zugluft. Laut NC State ist es normal, ein paar untere Blätter zu verlieren.
- Schädlinge: Wollläuse, Schildläuse und Spinnmilben.
- Lange, kahle Triebe: zu wenig Licht; im späten Winter oder frühen Frühjahr knapp über einem Blatt schneiden.
Die Prüfschritte bei gelben Blättern helfen, normales Altern von einem Problem zu unterscheiden.
Vermehrung
Abmoosen klappt beim Gummibaum im Frühjahr oder Spätsommer gut; laut RHS kann die Bewurzelung etwa ein Jahr dauern. Halbreife Stecklinge sind eine weitere Möglichkeit. RHS
Haustiere und Menschen
Das ASPCA Animal Poison Control Center führt den „Indian rubber plant“ als giftig für Katzen und Hunde; der Eintrag nennt als botanischen Namen Ficus benjamina und als giftige Bestandteile ein eiweißspaltendes Enzym (Ficin) und Psoralen (Ficusin), ohne Anzeichen aufzuführen. Auch NC State Extension nennt Ficus elastica als Problem für Katzen und Hunde, und die RHS warnt, dass Feigenmilchsaft die Haut reizen kann. Knabbert dein Tier daran, wende dich an eine Tierarztpraxis oder einen tierärztlichen Giftnotruf. Hat ein Mensch etwas davon gegessen, wende dich an den Giftnotruf in deiner Region. Dies sind allgemeine Informationen, keine tierärztliche oder medizinische Beratung.
Häufige Fragen
Was ist die rote Hülle am neuen Blatt?
Ein Nebenblatt, das das junge Blatt schützt. Es vertrocknet und fällt ab, wenn sich das Blatt öffnet.
Wie wird mein Gummibaum buschiger?
Schneid ihn im späten Winter oder frühen Frühjahr knapp über einem Blatt; unter dem Schnitt treiben oft neue Triebe aus.
Ist der weiße Milchsaft gefährlich?
Er kann die Haut reizen. Trag Handschuhe und halte ihn von Tieren und Möbeln fern.
